mit natürlichem Melatonin
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Luzerne – die Heilpflanze

Zur Erzeugung von melatoninhaltiger Nachtmilch wird eine über 2000 Jahre alte Futter- und Heilpflanze genutzt.

Ob ein Tier bei Nacht viel oder wenig Melatonin ausschüttet, hängt nicht nur von den Lichtverhältnissen ab. Für einen hohen Melatoninspiegel in der Milch ist es zudem von Bedeutung, dass Pflanzen gefüttert werden, die die lebenswichtige Aminosäure Tryptophan enthalten. Diese Pflanzen sind selten und teuer. Doch es gibt es sie noch, die guten Dinge:

Eine über 2000-Jahre alte Heilpflanze, die bereits um 450 v. Chr. aus Persien nach Europa eingeführt wurde, kommt zum Zwecke der Melatoninproduktion wieder zu neuen Ehren: Luzerne.

Wie andere Hülsenfrüchtler (Leguminosen) hat die Luzerne die Fähigkeit, mit Hilfe von symbiotischen Knöllchenbakterien (Rhizobien) Stickstoff aus der Luft aufzunehmen. Sie ist dadurch in der Lage, unabhängig vom verfügbaren Stickstoff im Boden, Proteine zu bilden. Luzerne wird auch als Heilpflanze verwendet. Dank ihres oft meterlangen Wurzelwerks schafft sie es in extreme Bodentiefen, um an die nötigen Nährstoffe zu gelangen. Die Luzerne eignet sich ideal als Futterbeimischung zur Erzeugung von Melatoninmilch.

Der ausgewogene Anbau der Luzerne verlangt viel Sorgfalt und Zeit. Um die Luzerne als Futterpflanze verwerten zu können, muss sie mehrere Monate lagern. Erst dann kommt ihre ganze Vielfalt an Aminosäuren zur Entfaltung. Anschließend wird die Luzerne wohldosiert in die Futterration eingemischt.