Neueste Nachrichten rund ums Thema Melatonin und Schlaf
Neugeborene tun es 18 Stunden, Kinder 13 Stunden und Erwachsenen reichen sechs bis acht Stunden: Die Rede ist vom Schlafen. Menschen und Tiere müssen schlafen - um zu überleben. Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie interessante Informationen rund ums Thema Schlafen. Die Schlafforschung bringt fast täglich neue Erkenntnisse. Wir beobachten für Sie die interessantesten Nachrichten und präsentieren Ihnen ausgewählte News aus der deutschen und internationalen Presse in Kurzform.
07.12.2011: Zahn um Zahn, Schlaf um Schlaf
Zähne zusammenbeißen und durch: Vor allem Stressgeplagte sollten Abstand von diesem Motto nehmen. Denn nicht selten haben psychosomatische Belastungen auch nächtliches Zähneknirschen zur Folge. So knirscht laut aktuellem Statistischen Jahrbuch der Bundeszahnärztekammer rund jeder Zehnte nachts ungewollt mit den Zähnen - wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer. Zudem attestieren rund 80 Prozent der befragten Ärzte eine Zunahme der Knirscher in den letzten Jahren. Problematisch ist das Dauerknirschen nicht nur für die verstärkte Abnutzung der Zähne, auch weitere Funktionsstörungen der Kiefergelenke können dadurch entstehen. Da Stress als Hauptauslöser für das nächtliche Knirschen gilt, sollten psychische Belastungen so weit wie möglich abgebaut und vor dem Schlafengehen bewusst entspannt werden. Milchkristalle können hier unterstützend wirken.
25. 10.2010: Zeitumstellung: Warum ein Glas Milch am Abend helfen kann
Wenn am 30. Oktober die Uhren von Sommerzeit auf Winterzeit gestellt werden, können sich darüber nicht alle freuen. Umfragen zufolge leidet rund jeder zweite Deutsche unter der Zeitumstellung. Besonders Frühaufsteher können die geschenkte Stunden meist nicht nutzen, weil sie von ihrer inneren Uhr weiterhin geweckt werden. Ihnen fehlt eine Stunde Schlaf. Um an den Abenden nach der Zeitumstellung früher müde zu werden und insgesamt besser zu schlafen, kann zusätzliches Melatonin helfen. Das Hormon wird zwar von jedem Menschen selbst produziert, ist jedoch auch in Milch vorhanden.
Frühaufsteher sollten versuchen, an den Tagen vor und nach der Zeitumstellung etwas früher ins Bett zu gehen. Die früher einbrechende Dunkelheit kommt ihnen dabei eigentlich entgegen. Allerdings scheint es vielen, die normalerweise um 22 Uhr zu Bett gehen, um 21 Uhr noch zu früh - obwohl sie sich müde fühlen.
„Für die Müdigkeit sorgt das Schlafhormon Melatonin. Es wird bei Dunkelheit ausgeschüttet. Dafür ist es jedoch wichtig, dass man tagsüber ausreichend Licht konsumiert hat. Zudem benötigt der Körper für die Melatoninproduktion die so genannte Aminosäure Tryptophan", sagt Tony Gnann, Geschäftsführer der Milchkristalle GmbH. Sein Unternehmen hat sich auf die Herstellung von Melatonin in Milch spezialisiert. Dafür werden Kühe, deren Melatoninsynthese wie beim Menschen funktioniert, tryoptophanreich gefüttert und bei Dunkelheit gemolken. Aus der Nachmilch werden so genannte Milchkristalle hergestellt. Sie enthalten rund 100 Mal mehr Melatonin als herkömmliche Milch und werden vor dem Zubettgehen in ein Getränk eingerührt.
Wer unter Schlafproblemen durch die Zeitumstellung leidet, dem kann ein Glas melatoninreiche Milch helfen, abends etwas früher ins Bett zu kommen. Die zusätzliche Hormondosis unterstützt den Körper in vielen Fällen, die Zeitumstellung besser zu verarbeiten.
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11.10.2011: Mondfühlige Frauen
Der Mond: Nicht nur für Ebbe und Flut, sondern auch für den Schlaf soll er verantwortlich sein - dieser Ansicht ist zumindest jede zweite Frau. Denn obwohl zahlreiche Studien, den Einfluss des Mondes auf den Schlaf widerlegen, glauben vor allem Frauen weiterhin an die Macht des Mondes. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Befragung durch das Gesundheitsportal apotheken-umschau.de. Demnach halten sich rund 54 Prozent der Frauen, aber nur rund 25 Prozent der Männer für mondfühlig. Insbesondere der Vollmond steht unter Verdacht für einen schlechten Schlaf verantwortlich zu sein. Dies halten Schlafmediziner jedoch für unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher hingegen ist die Beeinflussung des Schlafes durch die intensivere Beleuchtung in den Vollmondnächten. Diese kann nämlich die Produktion von Melatonin negativ beeinflussen und somit das Ein- und Durchschlafen in hellen Nächten erschweren. Denn: Melatonin beeinflusst maßgeblich die Schlaf- und Wachphasen.
01.10.2011: Mit Sport und Schlaf fit in den Winter
Der Sommer ist vorbei und die Laufschuhe werden eingemottet. Denn Laufen bei Wind und Wetter ist nicht jedermanns Sache. Sollte es aber sein. Denn statt mit Schniefnase vor dem Sofa so sitzen, sollte auch während der kalten Jahreszeit regelmäßig Sport getrieben werden, um die Abwehrkräfte zu stärken. Der Grund: Durch die Belastung des Herz-Kreislaufsystems wird die Bildung von weißen Blutkörperchen, die der Abwehr von Erregern dienen, angeregt. Eindringende Viren und Bakterien können dadurch schneller bekämpft werden. Aber Achtung: Wer sich insbesondere in der kalten Wintermonaten sportlich betätigt, muss auf einen erholsamen Schlaf achten. Denn um die körpereigene Produktion von Melatonin und somit auch das Immunsystem im Gleichgewicht zu halten, ist erholsamer Schlaf besonders wichtig.
28.09.2011: Schmerzhafter Schlafmangel
Schlechter Schlaf macht nicht nur müde und unkonzentriert, sondern auch schmerzempfindlicher - Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle US-Studie mit mehr als 1.000 Probanden. So zeigte sich in der Untersuchung der Wissenschaftler, dass ein extern ausgelöster Schlafmangel eine höhere Schmerzempfindlichkeit unter der Versuchsteilnehmern zur Folge hatte. Studienteilnehmer, die nur bis zu sechs Stunden Schlaf pro Nacht bekamen, empfanden Schmerzen am nächsten Morgen um bis zu 30 Prozent schlimmer als die Probanden, die Nachts ausreichend Schlaf genießen konnten. Auch wenn die Forscher bislang keine Erklärung für die zugrunde liegenden Wirkmechanismen haben, konnten sie den Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und der dadurch gesteigerten Schmerzempfindlichkeit nachweisen. Zusätzlich aufgenommenes Melatonin kann in diesem Rahmen helfen, einer durch Schlafmangel ausgelösten, verstärkten Schmerzempfindlichkeit, entgegen zu wirken.
06.08.2011: 6:59 Stunden– So machts der Durchschnitt
Wissenschaftler aus Regensburg haben die Schlafgewohnheiten der Deutschen aufgedeckt. Sie fanden heraus, dass der durchschnittliche Deutsche um 23:04 Uhr Schlafen geht und anschließend rund 15 Minuten benötigt, um einzuschlafen. Bereits um 6:18 klingelt dann in deutschen Haushalten schon wieder der Wecker und beendet so den Schlaf. So kommen die Deutschen auf durchschnittlich sechs Stunden und 59 Minuten Schlaf pro Nacht. Dieses Pensum von rund sieben Stunden Nachtruhe ist jedoch nicht für jede Lebensphase ideal. Denn sowohl die körperliche Belastung am Tag, der aktuelle Gesundheitszustand als auch die Gene und das Geschlecht beeinflussen die optimale Schlafdauer. So benötigen Frauen beispielsweise mehr Schlaf als Männer und auch Babys kommen schon einmal auf bis zu 16 Stunden Schlaf pro Tag. Wohingegen ältere Menschen auch mit fünf bis sechs Stunden Schlaf auskommen.
05.07.2011: Alpha-Wellen geben Auskunft über Schlaftiefe
Hoffnung auf eine bessere Behandlung von Schlafstörungen gibt eine neue Studie aus Massachusetts (USA). In der Untersuchung mit 13 Probanden konnten die Wissenschaftler belegen, dass ein Zusammenhang zwischen den sogenannten Alpha-Wellen und der Schlafqualität besteht. Alpha-Wellen sind elektrische Signale im Gehirn, die eine Rolle beim Empfang von Sinnesreizen spielen. Bisher ging man davon aus, dass sie auftreten, wenn im entspannten Wachzustand die Augen geschlossen sind. Doch die aktuelle Studie zeigt, dass Alpha-Signale auch im Schlaf entstehen können und so das Schlafverhalten beeinflussen. Denn: Je stärker die Alpha-Wellen, desto schwerer hat es das Gehirn störende Geräusche auszublenden – die Schlafphase wird unterbrochen. Die Forscher hoffen nun mit dieser Erkenntnis Fortschritte bei der Entwickelung von Schlafmitteln leisten zu können.
04.05.2011: Nicht zu kurz und nicht zu lang
Während die einen schon mit den ersten Sonnenstrahlen aus dem Bett huschen, holt die anderen erst der Duft des Mittagsessen aus dem Schlaf. Doch wie eine japanische Studie nun herausgefunden hat, kann sowohl eine zu ausgiebige als auch eine zu kurze Nachtruhe der Gesundheit schaden. Denn die Schlafdauer beeinflusst nicht nur die aktuelle Tagesform, sondern auch die allgemeine Lebenserwartung. Vor allem Langschläfer sind laut Studie besonders gesundheitlich gefährdet. So erhöhte sich das Sterberisiko bei Probanden, die mehr als zehn Stunden pro Nacht im Bett verbringen, um bis zu 30 Prozent. Auch bei den Personen mit weniger als sieben Stunden Nachtruhe stieg das Sterberisiko an, jedoch weniger drastisch. Die Gründe für diese Ergebnisse können vielschichtig sein. Fakt ist jedoch, dass der Schlaf eine wichtige Rolle für die menschliche Gesundheit spielt. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen und Diabetes sind nur einige wenige Krankheiten, die durch einen unausgeglichenen Schlaf hervorgerufen werden. Aus diesem Grund sollten Schlafprobleme auch nicht auf die leichte Schulter genommen werden, sondern eingehend ärztlich untersucht werden.
12.04.2011: Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit
Summende Bienen, duftende Blüten und ein strahlend blauer Himmel: Alle Zeichen stehen auf Frühling. Doch während die Natur erwacht, kämpft der menschliche Organismus gegen die innere Trägheit an. Müdigkeit, schlechte Laune, Abgeschlagenheit und Kopfschmerzen sind nicht selten die Begleiterscheinungen der Frühjahrsmüdigkeit, die jedes Jahr mit dem Erwachen der ersten Sonnenstrahlen einsetzt. Schuld daran ist die Hormonumstellung im Körper, die durch die vermehrte Tageslichtzufuhr ausgelöst wird. Denn die Herstellung des Glückshormons Serotonin, die durch das UV-Licht und die Wärme in Gang gesetzt wird, raubt dem Körper viel Energie. Sport an der frischen Luft oder auch Wechselduschen können helfen, die Umstellung schneller voranzutreiben und den Körper so wieder uns Gleichgewicht zu bringen. Die gute Nachricht: Wer tagsüber viel Zeit im hellen Tageslicht verbringt und sich abends weniger hellem Licht aussetzt, kann schon wenige Wochen nach der Zeitumstellung von einer erhöhten körpereigenen Melatoninausschüttung profitieren.
05.04.2011: Essen, das den Schlaf fördert
Wenn abends der Magen noch einmal knurrt, dann muss es nicht immer der Griff in die Chipstüte oder zur Schokoladentafel sein. Denn manche Lebensmittel sind nicht nur gesünder, sondern können auch helfen, später leichter in den wohlverdienten Schlaf zu finden. Neben Kirschen und Bananen sind ebenso Toast oder Haferflocken als kleiner Mitternachtssnack sinnvoll. So enthalten Kirschen, ob frisch oder getrocknet, eine natürliche Quelle des Hormons Melatonin. Das Schlafhormon regelt den Rhythmus der inneren Uhr und hat daher Einfluss die Schlafqualität. Bananen enthalten zudem eine hohe Konzentration an Kalium und Magnesium. Die natürlichen Relaxantien helfen bei der Entspannung der Muskulatur und fördern so das Einschlafen.
27.03.2011: Melatonin – hilfreich gegen Demenz
Wissenschaftler aus Glasgow haben herausgefunden, dass Menschen, die unter Alzheimer leiden, einen niedrigeren Melatoninspiegel aufweisen als gesunde Menschen. Dieses Wissen wollen sich die Forscher nun für weitere Studien zu Nutze machen. Dabei soll untersucht werden, ob die Lebensqualität von den Patienten durch die Zugabe von Melatonin gesteigert werden kann.
Erste Ergebnisse deuten bereits auf eine Verbesserung des Wohlbefindens der Patienten hin – möglicherweise wegen des durch das Melatonin hervorgerufenen verbesserten Schlafmusters. Zu den häufigsten Ursachen für Demenz zählt Alzheimer, aber auch andere Umstände, die das Gehirn betreffen, können zu einer Demenz führen. Und: Unter der Krankheit leiden nicht nur die erkrankten Personen, sondern auch ihre Familien und Betreuer müssen sich auf täglich neue Erfahrungen einstellen. Damit mehren sich aktuell die positiven Nachrichten über Melatonin. Melatonin kaufen können Sie ganz einfach hier auf der Webseite oder in jeder Apotheke. Fragen Sie einfach nach nacht-milchkristallen, die reich an natürlichem Melatonin sind.
27.03.2011: Nachts, wenn alle Herzen schlafen
Wer über Jahre hinweg weniger als 6 Stunden Schlaf pro Tag bekommt, der schadet nicht nur seinem Äußeren, sondern auch seinem Herzen. Wie neueste Studien zeigen, steigt das Risiko, auf Grund von Schlafmangel einem Herzinfarkt zu erliegen, um bis zu 48 Prozent - das Schlaganfallrisiko um bis zu 15 Prozent. Grund dafür sei der Fakt, dass chronisch kurzer Schlaf zu einer Überproduktion von Hormonen und anderen Substanzen führe, die schädlich für die Blutgefäße seien, so die britischen Wissenschaftler der Universität von Warwick. Wie viel Schlaf jedoch die richtige Menge ist, um dem Herzen die verdiente Pause zu geben, sei nach Angaben der Forscher von Person zu Person unterschiedlich. Hier ist jeder selbst gefordert, auf die eigene innere Uhr zu hören. Das Hormon Melatonin kann helfen, den Tag-Nacht-Rhythmus besser zu steuern.
21.03.2011: Schlau im Schlaf
Schnell noch das Buch vor dem Schlafen unter das Kopfkissen gelegt und der wichtigen Prüfung am nächsten Morgen steht nichts mehr im Weg. So einfach ist es in den meisten Fällen leider nicht und ums richtige Lernen kommt wohl keiner rum. Dennoch sollte die Wirkung des Schlafs vor wichtigen Tests nicht vernachlässigt werden. Denn gesunder Schlaf begünstigt sowohl das Lernen als auch die Gedächtnisbildung. Dies konnten Wissenschaftler der Universität Freiburg in einer aktuellen Studie erneut zeigen. Sie untersuchten die Gedächtnisbildung bei gesunden Probanden und Probanden, die unter Insomnie leiden. Dabei zeigte sich, dass erkrankte Personen im Gegensatz zu den gesunden Teilnehmern nicht durch die Schlafphase profitieren konnten. Abends gelerntes wurde von ihnen nicht so gut behalten wie bei den Untersuchten ohne Schlafproblemen. Wohingegen tagsüber beide Gruppen gleich viel lernten und im Gedächtnis behielten.
08.03.2011: Müde Technik
Computer, Notebook, E-Book, Smartphone, Spielekonsole oder Handy – sie alle haben eins gemeinsam: Ihre Nutzung kurz vor dem Schlafengehen kann zu schlechtem Schlaf führen. Dies ergab eine aktuelle Studie der National Sleep Foundation unter mehr als 1500 US-Amerikanern. Die Befragten, die vor der Bettruhe noch aktiv ihre elektronischen Geräte nutzen, berichteten von einer schlechteren Schlafqualität, als diejenigen, die auf die Nutzung der elektrischen Geräte vor dem Schlafengehen verzichten. Als Ursache dafür sehen die Forscher die Helligkeit der Bildschirme. Das künstliche Licht unterdrückt nämlich die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Dadurch kann der Organismus nicht in den Schlaf finden, Schlafenszeit und Schlafqualität verringern sich. Experten raten aus deshalb dazu, vor dem Schlafengehen eher passiven Tätigkeiten nachzugehen, wie Lesen oder Fernsehen, um unter anderem auch die Entspannung des Körpers zu fördern.
07.02.2011: Stark und schön im Schlaf
Mindestens 8 und nicht weniger als 7: So lautet die Formel für körperliche Schönheit und ein starkes Immunsystem. Es ranken sich viele Mythen um den Zusammenhang zwischen Schlaf und Schönheit. Wieder einmal haben Forscher diese Beziehung bestätigt. So fanden schwedische Wissenschaftler heraus, dass unausgeschlafene Menschen nicht nur unattraktiver wirken, sondern auch ein anfälligeres Immunsystem aufweisen. Schuld daran seien zwei, für den Schlaf wesentliche Hormone: das Schlafhormon Melatonin und das Wachstumshormon HGH. Während das Schlafhormon vor allem unseren Tag-Nacht-Rhythmus reguliert, aktiviert das Wachstumshormon HGH besonders die Zellerneuerung und die Fettverbrennung. Allerdings kann das Wachstumshormon erst in der Tiefschlafphase zum Einsatz kommen, also erst dann, wenn genügend und ausreichend lange Melatonin vom Körper produziert wurde. Ein Kreislauf, der bei häufiger Unterbrechung den Reparaturmechanismen im Köper nicht mehr gerecht werden kann. Dies führt zu einer Schwächung des Immunsystems und zum Verlangsamen der Zellteilung und somit zur vorzeitigen Alterung.
01.02.2011: Nächtliches Licht kann Brustkrebsrisiko fördern
Die Nachttischlampe sollten vor allem Frauen zum Schlafen lieber ausknipsen. Denn wie israelische Wissenschaftler der Universität Haifa herausgefunden habe, erhöht sich durch die nächtliche Beleuchtung für Frauen das Risiko an Brustkrebs zu erkranken, um bis zu 22 Prozent. Grund dafür ist nach Annahmen der Forscher die durch das Licht unterbrochene Melatoninproduktion. Melatonin ist ein körpereigenes Hormon, das den Schlafrhythmus steuert und somit auch einen großen Einfluss auf die nächtlichen Regenerationsprozesse von Körperzellen hat. Produziert wird es jedoch nur bei Dunkelheit. Bei einem Lichteinfall von rund 10 Minuten wird die Melatoninproduktion heruntergefahren und somit auch alle anderen Reparaturprozesse im Körper verlangsamt oder gehemmt. Geschädigte Körperzellen können auf diese Weise wohlmöglich nicht früh genug erkannt und entfernt werden.
31.01.2011: Elektrosmog sorgt für Schlafstörungen
Hier ein Mobilfunktmast, dort das schnurlose Telefon am Ohr und nebenbei noch per WLAN im Internet surfen. Der elektronisch erzeugte Smog umgibt Millionen von Menschen, Tag für Tag. Sind die Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit von Erwachsenen bislang noch umstritten, so weisen zumindest Untersuchungen von Kindern beunruhigende Ergebnisse auf. Wegen des subtilen Elektrosmogs leiden sie vermehrt unter Gereiztheit, Nervosität und Schlafstörungen. Besonders hyperaktive Kinder seien von dieser Störquelle betroffen, so eine aktuelle Studie. Sie reagieren auf den Elektrosmog ähnlich wie auf Lichteinfall bei Nacht. Durch diesen wird die Produktion von Melatonin, dem menschlichen Schlafhormon, unterbrochen, was zu einer Minderung der Schlafqualität und auch zu Schlafstörungen führen kann.
31.01.2011: Im Schlaf schlimmer erinnern
„Schlaf mal drüber" ist nicht immer der beste Rat, den Freunde in schwierigen Lebenslagen erteilen können. Denn Schlaf hilft nicht traumatische Ereignisse zu verarbeiten, sondern kann deren Auswirkungen sogar verschlimmern. Grund dafür: Während des Schlafens werden Erinnerungen und Gedankenstrukturen im Gehirn miteinander verknüpft und verfestigt werden. Vor diesem Hintergrund haben Forscher untersucht, ob Schlafentzug die Folgen belastender Erlebnisse mildern kann. Dabei zeigte sich, dass der bewusste Verzicht auf Schlaf die Verfestigung von beängstigenden Erinnerungen vermindern und somit das Risiko posttraumatischer Belastungsstörung reduzieren kann.
28.01.2011: Süßer Honig schärft die Sinne
Ein Löffel Honig als Betthupferl verwöhnt nicht nur die Sinne, sondern bringt auch einen besseren Schlaf, wie Forscher aus Dubai nachgewiesen haben. Denn Honig reduziert die Abgabe von Stresshormonen und hilft somit gleichzeitig, die Melatoninproduktion zu erhöhen. Häufig ist die
Überproduktion von Stresshormonen auf falsche oder einseitige Ernährung zurückzuführen, welche die Produktion von Insulin ankurbelt. Diese vermehrte Erzeugung von Stresshormonen kann die Melatoninproduktion unterdrücken und somit zu einem ungesunden Schlafrhythmus führen. Mit einem Esslöffel Honig vor dem Schlafengehen, könne der gestörte Insulinhaushalt wieder ins Gleichgewicht gebracht werden, so die Forscher. Wer sein Glas warme Milch nicht nur mit Honig anrührt, sondern auch mit Nacht-Milchkristallen, erhält noch mehr Melatonin.
27.01.2011: Hoher Koffeinkonsum schon bei Kindern
Laut einer Untersuchung der Universität von Nebraska konsumieren bereits Kleinkinder Koffein in zu hohen Mengen und weisen daher Schlafstörungen auf. Wie die Forscher der Universität herausfanden, konsumieren gut Dreiviertel der untersuchten Kinder täglich Koffein. Schon Kinder im Alter von unter 12 Jahren nehmen laut Studie zu viel Koffein auf, meist über beliebte Soft-Drinks. Dabei zeigte sich, dass die durchschnittliche Schlafdauer dieser Kinder geringer war als bei Kindern, die kein Koffein zu sich nahmen. Allerdings konnte trotz der entwässernden Wirkung des Koffeins kein Zusammenhang zwischen der Koffeineinnahme und dem Bettnässen nachgewiesen werden. Dennoch sollten Eltern ein Auge auf die Koffeinaufnahme ihrer Kinder haben, die die Wirkung des Wachmachers nicht einschätzen können.
20. 01.2011: Krank durch Schlafstörungen
Nächtelanges Wachliegen, unruhiges Herumwälzen und Grübeleien im Bett: Wenn dieses Verhalten dauerhaft wird, sollte es nicht unterschätzt werden. Denn anhaltende Schlafstörungen können ernsthafte Folgen für die eigene Gesundheit haben. Hoher Blutdruck, Herzinfarkt und Herzrhythmus-Störungen sind nur einige Krankheiten, die unregelmäßiger Schlaf mit sich bringen kann. Auch gibt es erste Hinweise über einen möglichen Zusammenhang zwischen schlechtem Schlaf und Diabetes. Und: Gerade im Winter, wo das Immunsystem stärker belastet wird als in warmen Monaten, zeigt sich vermehrt ein Zusammenspiel zwischen ausreichendem Schlaf und der Aktivität des Immunsystems. Handelt es sich bei den Schlafstörungen um leichte Beschwerden, kann natürlich zugeführtes Melatonin die Schlafqualität verbessern. Nacht-Milchkristalle, die reich an Melatonin sind, können helfen, besser zu schlafen.
20.01.2011: Tryptophan für einen besseren Schlaf
Nüsse und Fisch für mehr Schlaf: Die Aufnahme von Tryptophan über natürliche Lebensmittel kann die Einschlafzeit verkürzen und die Schlafqualität verbessern. Denn die Aminosäure Tryptophan wird im Gehirn zu Serotonin umgewandelt. Dieses wird wiederum für die Produktion des körpereigenen Schlafhormons Melatonin benötigt. Ist jedoch nicht genügend Tryptophan im Blut, kann das für den Schlaf wichtige Melatonin nicht hergestellt werden. Die Folgen sind eine verlängerte Einschlafzeit und ein gestörter Schlafryhthmus. Denn das Problem am Tryptophan ist, dass der Einweißbaustein vom Körper nicht selbst hergestellt werden kann. Wer allerdings bereits tagsüber seine Nahrungsaufnahme durchdenkt, kann nachts davon profitieren. Als besonders reich an Tryptophan gelten Cashewkerne, Erdnüsse und auch Tunfisch. Und: Um genügend Serotonin zu produzieren, benötigt der Körper rund 250 mg der Aminosäure pro Tag.
18.01.2011: Künstliche Beleuchtung birgt gesundheitliche Gefahren.
Neue Erkenntnisse aus den USA weisen darauf hin, dass Kunstlicht durchaus größere gesundheitliche Schäden verursachen kann, als bisher angenommen. So beeinflusse das unnatürliche Licht, laut Wissenschaftlern, die Qualität des Schlafes wohl in größerem Ausmaß als derzeit bekannt. Betroffen seien unter anderem die Regelung der Körpertemperatur und die des Blutzuckerspiegels, so die Forscher. Diabetes könne eine der gesundheitlichen Folge daraus sein. Grund für die Beeinträchtigung des Schlafes ist vor allem die durch das Licht unterdrückte Ausschüttung des Hormons Melatonin. Das Schlafhormon regelt im Normalfall unter anderem wichtige Regenerationsprozesse im Körper. Doch wird die Freisetzung, durch die künstliche Beleuchtung gehemmt, dann können negative Erscheinungen die Folge sein. Als problematisch erweist sich diese wissenschaftliche Erkenntnis vor allem in den Wintermonaten. Denn dem künstlichen Licht nach Einbruch der Dunkelheit auszuweichen, bringt viele Schwierigkeiten mit sich. Doch um den Melatoninspiegel trotz Kunstlicht auf ein normales Niveau anzuheben, kann zugeführtes, natürliches Melatonin hilfreich sein.
13.01.2011: Der Kampf gegen den Jet Lag
Der Urlaub beginnt für viele nicht erst am Ferienort, sondern bereits auf der Reise dorthin. Doch was für viele mit freudiger Erwartung herbeigesehnt wird, kann schnell in Stress umschlagen. Spätestens, wenn man sich mit müden Knochen und weichen Knien aus dem Flugzeug quält, ist die ersehnte Urlaubserholung in weite Ferne gerückt. Oft kann es Tage dauern, bis sich dieser Jet Lag wieder gelegt hat. Doch damit das Gepäck den Zielort nicht in einem besseren Zustand erreicht, als man selbst, muss eine schnelle Abhilfe bereits im Voraus geplant werden. Da der Jet Lag einsetzt, wenn durch die Reise über mehrere Zeitzonen hinweg, die innere Uhr nicht mit der äußeren Uhr übereinstimmt, kann es hilfreich sein, sich auf diese Zeitdifferenz schon rechtzeitig einzuspielen. Kleine psychologische Tricks, wie das Einstellen der Uhr vor dem Abflug auf die Zeit am Urlaubsort, können bereits eine kleine Wirkung zeigen. Zusätzliche sollte während der Reise so wenig wie möglich gegessen werden. Denn wer hungrig ankommt, hat es mit der ersten Mahlzeit vor Ort meist leichter, den neuen Zeitrhythmus zu verinnerlichen. Außerdem sollte der Flug vor allem für einen möglichst erholsamen Schlaf genutzt werden. Melatonin kann dabei helfen in den Schlaf zu finden, wenn der Köper noch gar nicht darauf eingestellt ist. Das Schlafhormon regelt die Hell-Wach-Phasen des Körpers und gibt so die Schlafenszeiten vor. Zusätzlich eingenommen kann es also auch im Flugzeugsitz bereits zum Träumen anregen.
7.01.2011: Schnarchen - Hinweis auf metabolisches Syndrom
Mediziner der Universität Pittsburgh haben den Zusammenhang zwischen lautem Schnarchen und einem drohendem metabolischem Syndrom aufgedeckt. Dafür wurden an 800 Erwachsenen Untersuchungen durchgeführt, die klären sollten, ob Schnarchen und auch Schlafstörungen das Krankheitsbild des metabolischen Syndroms verstärken können. Nach Angaben der Wissenschaftler steigern Einschlafstörungen das Krankheitsrisiko um bis zu 80 Prozent. Bei Schnarchern verdopple sich die Wahrscheinlichkeit, am metabolischen Syndrom zu erkranken, so die Mediziner. Das metabolische Syndrom geht mit Stoffwechselstörungen einher und ist ein maßgeblicher Risikofaktor für Erkrankungen wie Diabetes, Schlaganfälle und Herzinfarkte. Eine Blockade der Atemwege und die daraus resultierenden Atemprobleme könnten, nach Angaben der Ärzte, eine Ursache für diese Risikobeziehung sein. Bei Einschlafstörungen kann Melatonin helfen.
