Fragen und Antworten / FAQ
Was ist Melatonin?
Melatonin ist ein wesentlicher Bestandteil des Körpers und wird in der Zirbeldrüse des Gehirns gebildet. Es wird als „Schlafhormon" bezeichnet. Melatonin beeinflusst den Tag-Nacht-Rhythmus des Menschen. Die Melatoninkonzentration erreicht in der Nacht sein Maximum. Lichteinfluss hemmt die Melatoninbildung. Die Eigenproduktion im menschlichen Körper nimmt ab einem Alter von ca. 25 Jahren deutlich ab. Melatonin wird besonders bei älteren Menschen eingesetzt gegen primäre Insomnie (schlechte Schlafqualität).
Wie entstehen nacht-milchkristalle, reich an natürlichem Melatonin?
Melatonin wird nicht nur vom Menschen, sondern von allen Säugetieren bei Dunkelheit produziert, dementsprechend auch von Schafen, Kühen und Ziegen. Milch enthält seit ewigen Zeiten mehr oder weniger viel Melatonin. Das Hormon wird in der Zirbeldrüse des Gehirns aus Tryptophan und Serotonin durch die organspezifische Hydroxiindol-O-Methyltransferase gebildet und während der Nacht-stunden ins Blut ausgeschüttet. Bei der Milchbildung gelangt Melatonin vom Blut in die Milch. Je nach Tages- oder Nachtzeit und Futtergrundlage der Tiere enthält die Milch unterschiedlich viel Melatonin. Insbesondere die Haltung unter einem Lichtregime, das den natürlichen Lichtverhältnissen im Tag/Nachtverlauf entspricht sowie ein gras- und kräuterbasierte Fütterung führt zu einem hohen nächtlichen Melatoninspiegel. Wird diese Milch separat erfasst enthält sie das Vielfache mehr an Melatonin als herkömmliche Tagmilch. Die so gewonnene Milch wird entfettet und in einem schonenden Kaltverfahren - ohne Zusätze - zu nacht-milchkristallen verarbeitet.
Auch die Tiere können von den Haltungsbedingungen, die einen hohen nativen Melatoninspiegel in der Nacht bedingen, profitieren: Wohlbefinden, Immunstatus und Remontierungsrate werden verbessert.
Schlafstörungen & Co.: Welche Wirkungen hat Melatonin?
Das Hormon Melatonin beeinflusst seit jeher den Tag-Nacht-Rhythmus. Neben der Synchronisation des Tag/Nacht Rhythmus, ist die schlaffördernde Wirkung von Melatonin und Hilfe bei primärer Insomnie (schlechte Schlafqualität), die am häufigsten in der Fachliteratur beschriebene Wirkung des daher auch oft als „Schlafhormon" bezeichneten Melatonins.:
- „Es ist kein Geheimnis, das Melatonin die Schlafqualität verbessert." Klentze, M. (2004).
- „Nach Ansicht der meisten Fachleute hat Melatonin eine schlaffördernde Wirkung." Gysling, E. (1997).
- „Eine Reihe von Studien haben gezeigt, dass Melatonin einen akuten schlafinduzierenden Effekt hat...Tatsächlich ergaben verschiedene Studien eine Verbesserung des Schlafes schon bei geringer Dosierung." Dr. C. S. Schlafmedizin GmbH (2004).
Dabei ist die Wirkung eher durch eine allgemeine Entspannung und abgeschwächte Reaktion auf Umweltreize und damit einen sanften Übergang vom Wachzustand hin zum Schlaf charakterisiert, als durch eine exzessive Müdigkeit und unbezwingbaren Schlafdrang. Hierdurch unterscheidet sich Melatonin von den gebräuchlichen synthetischen Hypnotika. Vgl. Dr. C. S. Schlafmedizin GmbH (2004).
Viele weitere Wirkungen werden in Zusammenhang mit Melatonin in der Wissenschaft diskutiert: Verlangsamung des Alterungsprozesses, Blutdrucksenkung, krebshemmende Wirkung: Schutz der DNA in den Körperzellen vor Veränderungen durch Viren und Karzinogene, Vernichtung freier Radikale, antioxidative Wirkung, Reduktion der Körpertemperatur, Kontrolle und Vernichtung sogenannter Stressoren (z. B. vor stressauslösenden Substanzen aus der Nebenniere), positive Stabilisierung der Schilddrüsenhormonachse, Immunstimulans und Einfluss auf die Fortpflanzung. Vgl. Pierpaoli, W.; Regelson, W (1996): Melatonin - Schlüssel zu ewiger Jugend, Gesundheit und Fitness. München.
Hilft Melatonin bei Jet Lag?
Mehrere Studien haben gezeigt, dass Versuchspersonen, die Melatonin eingenommen haben, das Jet lag Phänomen vermindert haben.
Welche Nebenwirkungen hat Melatonin?
Bisher beschäftigten sich mehr als 16.000 Arbeiten mit dem Hormon Melatonin. Es wurden keine negativen Nebenwirkungen festgestellt. nacht-milchkristalle beinhalten Melatonin in der natürlichen Matrix der Milch. Die Milchmatrix moderiert die Melatonin Verfügbarkeit für den Menschen so, wie es für Ihn am besten ist. Nebenwirkungen von nativem Melatonin aus der natürlichen Matrix der Milch sind nicht bekannt.
Wie wirkt natürliches Melatonin in geringeren Dosen, wie z. B. in den nacht-milchkristallen?
Da Melatonin bei den nacht-milchkristallen nur in der natürlichen Matrix der Milch vorkommt, weist es eine ausgezeichnete Bioverfügbarkeit für den menschlichen Organismus auf. Melatonin aus der Milchmatrix kann wegen ihres lipophilen Charakters problemlos die Blut-Hirnschranke passieren. Die Milchmatrix schützt zudem das Melatonin solange, bis es vom Körper abgerufen und die Milch verdaut wird.
Hormone wirken in Kleinstmengen. Das gilt besonders dann, wenn sie in natürlicher Struktur vorkommen und dem körpereigenen Hormon entsprechen. Die jüngste im „Lebensmittelbrief - ernähurng aktuell" veröffentlichte placebokontrollierte Doppelblindstudie hat gezeigt, dass nacht-milchkristalle reich an Melatonin bei 72 Prozent der Studienteilnehmer aus der Prüfgruppe mit dem richtigen Produkt bereits nach 10 Einnahmetagen zu einem erholsameren Schlaf geführt hat. Vgl. Dustmann, H.; Weißsieker, H.; Wetendorf, R. (2008): Wirksamkeit eines Milchprodukts mit nativ erhöhtem Melatoningehalt. In: Der Lebensmittelbrief - ernährung aktuell, 19. Jg., Heft 11/12, S. 320-321.
http://www.wirksamkeitsstudie.de.tf/
Wann nehme ich die nacht-milchkristalle aufgelöst in Milch oder Milchprodukten idealerwiese ein?
In der aktuellsten Studie wurden optimale Ergebnisse erzielt, wenn die Milch mit den darin aufgelösten nacht-milchkristallen bis zu einer Stunde vor dem Zubettgehen bzw. dem gewünschten nächtlichen Einschlafzeitpunkt getrunken wird.
